Fragen an die Künstlerin: Lisa Parker
Veröffentlichungsdatum: 26. April 2019
Erfahren Sie mehr über unsere lizenzierte Künstlerin Lisa Parker und was ihre Arbeit inspiriert.
Wir haben unsere Kunden kürzlich auf Facebook gefragt, welche Fragen sie Lisa Parker stellen würden, wenn sie die Gelegenheit dazu hätten, und haben diese Fragen an Lisa weitergeleitet, die uns die folgenden Antworten gegeben hat...
1. Wie bist du zur Kunst gekommen?
Ich habe schon von klein auf gezeichnet; eigentlich kann ich mich gar nicht daran erinnern, jemals nicht gezeichnet zu haben. Ich weiß noch, wie ich im Kindergarten da saß und zeichnete – da war ich wohl erst drei oder vier Jahre alt. Ich habe Tiere schon immer geliebt, also wollte ich sie entweder zeichnen oder mit ihnen arbeiten. Ich habe ein sehr gutes visuelles Gedächtnis, aber wenn man mich zu einem Pub-Quiz mitnimmt, bin ich eine Niete! An sonst nichts kann ich mich erinnern. Ich bin noch schlechter als meine Mutter!
2. Was inspiriert deine Kunst?
Die Natur. Ich liebe alles, was lebt. Ich liebe Wälder und Wildtiere, ich gehe oft mit meinen Hunden in den Wald. Ich liebe auch Filme, ins Kino zu gehen steht auf meiner Liste der zehn Dinge, die ich am liebsten mache. Ich liebe Logos von Filmstudios, wie Tristar und MGM.
3. Hast du einen Lieblingsort, an dem du gerne an deinen Kunstwerken arbeitest?
Ich skizziere gerne draußen nach der Natur. An solchen Tagen bin ich wirklich dankbar, dass ich mit meinem Skizzenbuch draußen sitzen kann. Ich freue mich schon auf ein paar heiße, sonnige Tage, an denen ich mit meinen beiden zahmen Enten am Teich sitzen und sie zeichnen kann – im Moment ist es noch etwas zu kalt. Drinnen arbeite ich allerdings umgeben von meinen drei Hunden und viel Schnarchen! Ich habe überall Pflanzen und habe vor dem Fenster Bäume und Pflanzen gesetzt. Ich habe das große Glück, auf dem Land zu leben, also versuche ich, der Erde so viel wie möglich zurückzugeben. Letztes Jahr haben wir 40 Bäume und über 600 Lavendelpflanzen gepflanzt, um mehr Vögeln und Bienen ein Zuhause zu bieten. Wir hatten vier Arten von Hummeln und der Lavendel war voller Schmetterlinge. Alle Wildtiere sind hier willkommen.
4. Was zeichnest du am liebsten?
Katzen sind meine absoluten Lieblingstiere zum Zeichnen, denn man kann ihnen viel Ausdruck und Stimmung verleihen. Ich liebe Katzen, und man kann eine Katze in einem Kunstwerk verwenden, um ein Gefühl darzustellen. Die Katze steht oft für mich, besonders in „Midnight Vigil“. Würde ich mich selbst zeichnen, wäre das zu persönlich; durch die Verwendung einer Katze können wir uns alle darin wiedererkennen.
5. Hast du unter all deinen Kunstwerken ein Lieblingsstück?
Normalerweise hasse ich alle meine Kunstwerke, sobald ich sie fertiggestellt habe. Ich bin sehr kritisch gegenüber allem, was ich mache, und möchte immer besser sein als zuvor, aber ich tendiere wohl zu „Midnight Vigil“ – das ist für mich ein sehr persönliches Werk.
6. Wie lange dauert es, bis ein Kunstwerk fertig ist, und woran merkst du, dass es fertig ist? Ist es verlockend, immer weiter daran zu arbeiten?
Ich habe immer jede Menge Ideen, da kann ich kaum schlafen. Meine Gedanken rasen ständig, und das Schwierigste ist, mich zu konzentrieren – besonders wenn ein Unternehmen einen Drachen will, ich aber ein viel klareres Bild von einer Katze im Kopf habe. In meinem Kopf schwirren viele Bilder herum wie in einer Diashow, und ich versuche, eine Menge Skizzen anzufertigen, um sie aus meinem Kopf zu bekommen. Die Komposition ist der wichtigste Teil, und dazu gehören sowohl die zeichnerische Komposition als auch die Lichtkomposition – Licht hat eine ganz eigene Komposition. Es sind jedoch die Details, die Zeit kosten, und heutzutage müssen die Kunstwerke für größere Druckprodukte wie Bettbezüge über 100 cm groß sein, sodass es mehrere Wochen dauern kann, nur die Details zu verfeinern. Ja, es kann schwer sein zu wissen, wann man fertig ist, daher ist es gut, die Werke in den sozialen Medien zu teilen, um ein bisschen Feedback zu bekommen.
7. Gibt es derzeit irgendwelche Kunsttrends, die dir bekannt sind oder denen du folgst?
Ichfolge Trends eher selten, aber die Unternehmen, mit denen ich zusammenarbeite, tun dies. Ich bekomme viele Anfragen nach Drachen und weißen Wölfen, die von „Game of Thrones“ inspiriert sind. Gelegentlich füge ich ein paar angefragte Kunstwerke hinzu, aber meine Bestseller sind immer meine Katzen. Mir wurde schon oft gesagt, ich solle bestimmte Dinge nicht zeichnen, aber ich mache es trotzdem, und am Ende lizenzieren sie es immer. Das Problem, wenn man sich zu sehr den Wünschen anpasst, ist, dass man keinen eigenen Stil entwickelt.
8. Gibt es ein Leitmotiv für die Gedanken und Gefühle, die du in deiner Kunst darstellen möchtest?
Meine Bilder kommen buchstäblich wie eine Diashow zu mir, es ist, als würden sie mir gezeigt, und ich bekomme sehr viele davon – und zwar STÄNDIG! Je mehr ich unterwegs bin, desto mehr Bilder sehe ich. Nehmen wir an, ich bin in einer Kneipe und auf einem Tisch steht eine wunderschöne Kerze – sofort sehe ich die gesamte Szene vor mir: eine Katze, die auf eine einzelne Feder starrt, Regen am Fenster hinter ihr. Ich habe das Glück, in der Lage zu sein, zu zeichnen, was ich will. Ich wähle die Bilder aus, die mir am besten gefallen, und versuche, sie so gut wie möglich in ein Kunstwerk umzusetzen. Ich liebe Licht und Dramatik! Ich liebe es, Emotionen darzustellen, und ich bevorzuge die düstereren Motive.
9. Wie hat sich deine Arbeit deiner Meinung nach im Laufe der Zeit entwickelt?
Ich fühle mich mittlerweile sicherer in meinem Stil und meinen Fähigkeiten. Kunstwerke durchlaufen immer eine schwierige Phase, in der sie aussehen, als hätte sie ein 5-Jähriger gemalt, und ich sage meinem Mann dann ein paar Tage lang, dass ich nicht zeichnen kann und meine künstlerische Karriere aufgeben muss, weil ich nichts taue – aber insgesamt werden diese Phasen mit der Zeit immer seltener. Ich weiß jetzt, dass ich eine Pause machen, mir ein paar Vorlagen ansehen und dann wieder daran arbeiten muss. Ich mag es, mich selbst zu fordern. Ich möchte, dass jedes Kunstwerk besser wird als das vorherige, und ich bin frustriert, wenn ich nicht genug lerne. „Absinthe“ war mit dem Glas und der Fee schwer zu zeichnen, mein Kopf tat buchstäblich weh! Aber ich habe das Gefühl, dass ich mich dabei weiterentwickelt habe.
Wenn du mehr über Lisa erfahren möchtest, kannst du ihr auf Facebook folgen.
Hier bei Something Different führen wir eine große Auswahl an exklusiven Produkten von Lisa Parker, darunter Brillenetuis, Leinwandtafeln, Räucherstäbchen und Räucherkegelhalter.




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